Die neue Jugend

Das Merkmal der neuen Jugend ist vor allem, die kurze Aufmerksamkeitsspanne. Von Tiktok und Instagram beeinflusst, werden lange Texte immer langweiliger und das Bedürfnis nach Action steigt. Wissenschaftliche Studien aus den USA haben ergeben, dass jeder dritte Jugendlich.. ach egal. Irgendwas mit Aufmerksamkeit halt.. egal oh ein neuer Tiktok ähm warte mal

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Emily Kisch im Interview – Gewinnerin beim Landeswettbewerb Jugend musiziert

Emily Kisch im Interview – Gewinnerin beim Landeswettbewerb Jugend musiziert

Wir sind darauf aufmerksam geworden, dass du den Landeswettbewerb von Jugend musiziert im Bereich Gesang gewonnen hast.

Erst einmal vielen Dank für dein Interesse an meiner Person und die Einladung zum Interview.

Ja, stimmt. Dieses Jahr habe ich in meiner Altersgruppe zuerst den 1. Preis beim Regional- Wettbewerb „Jugend musiziert“ in Stuttgart und vor kurzem beim Landes-Wettbewerb in Pforzheim den 1. Preis (mit 24 von 25 Punkten) in der Kategorie „Gesang Pop“ mit Weiterleitung an den Bundeswettbewerb ergattert.

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Ein Haustier dringend wollen

Ich erzähle euch, wie das Leben ist, wenn man dringend ein Haustier will, aber keines hat. Ich habe zu Hause kein Haustier, aber ich will eines. Ich will einen Hund. Meine Schwester sagt: „Ich will lieber eine Katze.“ Mein Papa sagt: „Sie bellen sehr laut und haben viel Energie. Wir haben nicht genug Zeit raus zu gehen, usw.“ Meine Mama sagt: „Das ist zu stressig. Wenn schon, nehmen wir als Haustier Fische oder eine Katze, und du weißt schon, dass Papa Angst vor Hunden hat.“ Ich denke mir so: „Oh manno. Aber ich würde sooooooo gerne einen Hund haben.“ Ich gehe sehr oft raus und sehe sehr viele verschiedenen Arten von Hunden. Da im Spielplatz treffe ich Freunde und vergesse alles und spiele. Auf dem Weg zurück sehe ich wieder Hunde und denke darüber nach.

6 Monate später. Endlich ist es mein Geburtstag. Meine Eltern sagen mir: „Wir haben ein Geschenk für dich, dass du lange wolltest.“ Ich denke mir: „Woohoo, endlich bekomme ich einen Hund.“ Sie geben es mir. Es ist ein Mäppchen. Ja, ich wollte ein Mäppchen. Aber eher einen Hund. Meine Eltern fragen: „Was ist? Du wolltest ja ein Mäppchen.“ Ich sage: „Ich dachte, dass es ein Hund ist. Ich wollte ja fast schon seit 2 bis 3 Jahren einen.“ Meine Mama sagt mir zum tausendsten Mal: „Wenn du erwachsen bist, kannst du dir einen kaufen.“ Ich antworte: „Aber da hat vielleicht mein Mann Hundeallergie oder meine Kinder.“ Und so ist das Leben ohne ein Haustier auch wenn man das dringend will.

Der Tag gegen Rassismus

Am 21. März war der Tag gegen Rassismus. Das ganze GSG unternahm etwas an diesem Tag, z.B. sich eine Rede in der Aula anhören oder ins Kino gehen. Die Klassen 5d und 5c waren zum Beispiel im Kino und haben sich den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ angeschaut. In dem Film ging es um eine jüdische Familie, die wegen Adolf Hitler flüchten musste. Dabei ließ Anna ihr rosa Kaninchen zurück. Es war schwer alles loszulassen, besonders als sie später erfuhren, dass alle ihre Sachen verbrannt wurden. Aus dieser Geschichte lernt man, wie schlimm Rassismus und Adolf Hitler sind. Adolf Hitler hat 6 Millionen Juden umgebracht, das sind so viele Menschen wie heute in Israel leben. Das sind also sehr viele Menschen. Rassismus ist also schlimmer als gedacht. Also niemals rassistisch sein! Ihr wisst nie, was das auslöst. Wenn ihr einmal rassistisch wart, Schwamm drüber, aber helft anderen, wie die Geschwister Scholl es getan hatten.

Laufen für die Hilfe – Der Spendenlauf für die Ukraine

Wie ihr vielleicht wisst, veranstaltet unsere Schule seit letzter Woche einen Spendenlauf zu Gunsten der Ukraine. Diese Spenden gehen an das Stuttgarter Hilfswerk STELP e.V.

STELP ist eine zivile Hilfsorganisation, die sich für Flüchtende einsetzt. So auch zum Beispiel in Nepal, Bosnien und Uganda. Jetzt auch in der Ukraine. Bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine Kriegs hat STELP einen Transport ins Krisengebiet gesendet. Vor einer Woche haben sie Lebensmittel und Hygieneartikel in der Ukraine für ein Waisenhaus eingekauft. Derzeitige Spenden sollen vermutlich für Medikamente verwendet werden.

Die Rosenranke hat zu diesem Thema den Sportlehrer Herr Scholz interviewt.

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Jeder Tag wie heute

Wie ihr vielleicht wisst, fand am 21.03.2022 der Projekttag gegen Rassismus bei uns am GSG statt. Für die Jahrgangsstufen 1 und 2 war der 1980 in Israel geborene und heute in Berlin lebende Schriftsteller Ron Segal zu Gast, der uns aus seinem Buch „Jeder Tag wie heute“ vorlas und aus seinem Leben berichtete.

Bei seinem Buch handelt es sich um einen Post-Holocaust Roman. Das heißt, es geht nicht um die genauen Erlebnisse von Zeitzeugen des Holocaust sondern um die Verarbeitung durch eine Generation, die wie der Schriftsteller, dies nicht selbst erlebt hat.

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Gedanken zum Ukraine Krieg in unserer Aula – Kunstwerke der Klasse 5

Seit einigen Tagen hängen nun in unserer Aula Arbeiten der 5. Klasse aus, in denen sie ihre Gedanken zum Krieg in der Ukraine darstellen.

Die Plakate sind handgemalt und das Symbol der Kerze wird in praktisch allen Werken verwendet. Wir konnten insgesamt 61 Kerzen zählen, oft in den Farben der ukrainischen Flagge, aber auch typische Friedensymbole wie die Friedenstaube mit einem Ölzweig oder das Friedenszeichen ☮. Insgesamt dominieren neben dem Blau und Gelb der Flagge die Rottöne. Innerhalb der Kerzen sind Texte und Gedanken unserer MitschülerInnen aufgeschrieben. Demnach ist jedes Werk sehr individuell und einzigartig gestaltet worden.

Die Texte beinhalten Gebete für ein schnelles Kriegsende und Frieden, den Wunsch, dass alle Geflüchteten die Flucht gut und sicher überstehen und alle, die nicht fliehen können, nicht verwundet werden. Zudem wurde auch der Wunsch formuliert, dass die Ukraine gewinnen soll.

Die Redaktion der Rosenranke freut sich über die Arbeit unserer MitschülerInnen und ihr großes Engagement! Sie möchte aber auch darauf aufmerksam machen, dass an anderen Orten der Welt ebenfalls Kriege stattfinden und Menschen Not leiden und somit auf Hilfe angewiesen sind.

Was denkt ihr zum Thema Krieg in der Ukraine? Schreibt uns eure Gedanken in die Kommentare.

#OutInChurch – Die Kirche und LGBTQ+ (Ein Kommentar)

Für alle, bei denen dieser Titel Fragen aufgeworfen hat: queer ist ein Begriff, der alle Personen, Handlungen und Dinge umfasst, die sich in ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität von der sogenannten gesellschaftlichen Norm unterscheiden. Als queer bezeichnet man also beispielsweise eine lesbische Frau oder eine transsexuelle Person. Es fallen jedoch zahlreiche andere Orientierungen in den Begriff queer.

In vielen Situationen haben es queere Personen in unserer Gesellschaft leider auch heutzutage noch nicht einfach. Täglich erfahren diese teilweise Diskriminierung und werden in manchen Kulturen und Weltanschauungen nicht respektiert und somit ausgegrenzt. Oft müssen queere Menschen ihre Identität und ihr Wahres-ich vor der Öffentlichkeit verstecken, da sie eine begründete Angst haben, auf nichts als Hass zu stoßen. Oftmals ist dieser Hass mit festgefahrenen, traditionellen Ansichten verbunden, die meinen, dass es nichts außer Heterosexualität gibt und dass der Tag unserer Geburt eindeutig unser Geschlecht bestimmt. Es sind immer wieder dieselben Erklärungen, die uns für diese Sichtweisen geliefert werden. „Ein Kind braucht Vater und Mutter“ ist hierbei ein typisches Beispiel, welches immer wieder benutzt wird in einem Versuch, die eigene Engstirnigkeit zu rechtfertigen. Aber natürlich müssen es immer Mutter und Vater sein, denn Adoption liegt bekanntlich nicht im geistlichen Horizont homophober Personen.

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