Unbekanntes Wandobjekt II.

Seit den Weihnachtsferien hängen überall im Schulhaus runde Scheiben an der Decke und es haben sich bestimmt auch schon viele Schüler gefragt, was das für Objekte sind. Sind das die Raumschiffe von Außerirdischen? Oder Teleportationstechnologie mit der sie sich bewegen? Gedankenkontrolle? Überwachungskameras mit denen die Lehrer uns beobachten?

Nein, das sind ganz normale Geräte von der Erde. Mit denen kann ein WLAN-Signal durch das ganze Schulhaus verbreitet werden, so dass jeder Lehrer auf das Schul-WLAN zugreifen kann. Das WLAN hat übrigens den Code —-. Dies ist allerdings streng geheim also nicht weitersagen.

Von Tim Waldmann

Tanz in den Mai!

Die TOP 10 FRÜHLINGSSONGS 

der Redaktion der Rosenranke:

  1.  Blackpink – Kill This Love
  2.  Dominic – 3 Nights
  3.  Mika Setzer – Passenger
  4.  Khalid & Safe – Don‘t Pretend
  5.  Bülow – Get stüpid
  6.  Jonas Brothers – Cool
  7.  R3HAB & A Touch Of Class – All Around The World
  8.  MARINA – To Be Human
  9.  Tyla Yaweh – High Right Now
  10. Banx & Ranx ft. Oliva Holt & ZieZie – Speaker 

Viel Spaß beim Reinhören und Tanzen!

 

Von Alexander

Schulwechsel von Sylt nach Stuttgart

Als ich von Sylt nach Stuttgart gezogen bin, habe ich mir Gedanken gemacht, wie wohl meine neue Schule aussehen würde, klein oder groß, viele oder wenige Schüler etc. Und vor allem natürlich, ob ich mich wohl wohlfühlen würde?

Dann war der große Tag da, der 09.05.2018: Und ich war sooo aufgeregt!

    Von links: Antonia Richter, Stephanie Hoff

Mein Vater und ich standen im Sekretariat und wir warteten auf Frau Zenzs, die mich abholen sollte. Dann kam sie und nahm mich mit zum Klassenzimemr der 6c, Raum 121. Ich war wohl selten in meinem Leben so nervös gewesen. Die Tür öffnete sich und ich sah meine neue Klasse vor mir sitzen. Auch sie schienen gespannt und aufgeregt. Ich sollte mich der Klasse 5c vorstellen. Nachdem ich dies mit wenigen Worten getan hatte, überraschte mich meine neue Klasse: Sie fingen an zahlreiche Fragen zu stellen. Aber plötzlich war die Nervosität wie weggeblasen, es war schön, so ein großes Interesse zu spüren und so herzlich aufgenommen zu werden.

Im Anschluss an den Unterricht führten mich zwei Mädchen durch die Schule. Auch wenn ich mir die Schule anders vorgestellt habe, war ich positiv überrascht. Die Größe, die Schüler, die Aula, der Pausenhof, das Bäckerhäuschen, die Nettigkeit der Menschen. Das GSG ist so bunt, so eine farbenfrohe Schule hatte ich zuvor noch nie gesehen.

Mittlerweile bin ich schon über ein halbes Jahr hier und fühle mich sehr wohl. Ich bin in einer wunderbaren Klasse und habe – zum Glück – sehr viele Freunde gefunden. Ich hoffe, dass ich mich auch weiterhin am GSG so wohlfühlen werde…

 

Von Antonia Richter

Weihnachtsmarkt am GSG

           

„Es hätte schneien statt regnen sollen!“, sagte unser Lehrer Herr Müller bei der zweiten Auflage des Weihnachtsmarkt am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Auf unserem Pausenhof war eine Vorweihnachtsstimmung wie auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt.

         

Trotz des ekelhaften Nieselregens verweilten Schüler, Eltern und Verwandte stundenlang zwischen den verschiedenen Ständen auf dem Pausenhof und in der Aula. An neun Ständen wurden Plätzchen, Marmelade, Lebkuchenhäuser, Getränke und selbst Gebasteltes angeboten und selbst die nicht ganz so weihnachtlichen Burger waren am Ende des Tages restlos ausverkauft.

Während ein Schüler meinte „Die Preise sind zu teuer und es ist zu voll“, waren sich die Besucher im Großen und Ganzen einig,  dass der Weihnachtsmarkt eine tolle Aktion der Schule war, da man gemeinsam die Vorweihnachtszeit feiern konnte.

             

Am Abend sind dann alle mit leicht nassen Jacken nach Hause gegangen und haben bei Petrus, dem Wettergott, Schnee für den nächsten Weihnachtsmarkt des GSG bestellt.

Von Colin Helmer

Der wilde Stuttgarter Osten – Stäffeletour der 6c am P-Tag

Wir, die Klasse 6c machte am P-Tag im Oktober eine Stäffelestour durch Stuttgart. Die Schülerinnen und Schüler sind hunderte von Stufen durch Stuttgart Ost gelaufen und hat den so manches Neue über die Heimat erfahren.

Zunächst fuhren wir mit der U-Bahn von der Schemppstraße bis zum Chalottenplatz. In der Nähe trafen wir dann unsere Reiseleiterin, die uns diesen Vormittag begleiten würde. Sie lotste uns über zahlreiche Stäffele durch den Stuttgarter Osten und zeigte uns ganz neue Ecken unserer Heimat, so etwa den wunderschönen Galathea-Brunnen. Wir liefen von der Musikhochschule, über die Uhlandshöhe, vorbei an der Bosch-Villa zum Bubenbad. Auf dem Weg dort hin erzählte sie uns verschiedenes Historische, etwa über den König Karl Eugen, oder den Unternehmer Robert Bosch. Es war sehr interessant und spannend. Am Ende wollte sie wissen, wie gut wir zugehört hatten und machte ein kleines Quiz mit uns. Kaum war die Frage gestellt, gingen die Hände in die Höhe und fast alle meldeten sich bei den Fragen. Für diejenigen, die sie auswählte, um die Frage zu beantworten, gab es Schokolade und Bonbons.

Nach einem dreistündigen Fußmarsch kamen wir mit vielen neuen Eindrücken und kalten Füßen wieder am GSG an.

Amelie, Marissa und Sara

 

Der Indienaustausch des GSG

Wie alle zwei Jahre ging es auch dieses Mal für die Schüler der 9. und 10. Klassen mit dem Flugzeug von Frankfurt in acht Stunden direkt nach Neu Delhi, Indien. Doch es hat sich etwas verändert – und zwar die leitenden Lehrer. Frau Götz und Frau Kreuzer haben die Leitung des Austausches übernommen und da dachten wir uns, es sei eine gute Gelegenheit ein paar Fragen an die beiden zu stellen:

Rosenranke: Warum haben Sie die Verantwortung für  den Indienaustausch übernommen?

Götz/ Kreuzer: Wir hatten Lust darauf, etwas komplett Anderes und Neues zu machen und eine uns ganz fremde Kultur kennenzulernen. Wir haben uns auch darauf gefreut, Schüler außerhalb des schulischen Kontextes besser kennenzulernen.

 

Rosenranke: Wie stellen Sie sich den Indienaustausch nächste Woche vor und haben Sie bestimmte Erwartungen für die Woche?

Götz/ Kreuzer: Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir in Indien eine gänzlich fremde Kultur erfahren werden. Aus der Erfahrung der letzten Monate, der Planungsphase, können wir sagen, dass vieles in Indien anders läuft als hier,  wie zum Beispiel die sehr hierarchische Führung der Schule und die Organisation im Allgemeinen. Wir stellen uns darauf ein, flexibel agieren und uns auf den indischen Lebensstil einlassen zu müssen.

 

Rosenranke: Denken Sie, dass Ihnen zwei Wochen in Neu-Delhi reichen, um Indien gut kennenzulernen, da Neu-Delhi ja ein sehr große Stadt ist?

Götz/ Kreuzer: Obwohl Delhi eine sehr große Stadt ist, denken wir, dass zwei Wochen ausreichen, um sie kennen zulernen. Allerdings werden wir in dieser Zeit leider nicht viel von der unglaublichen Vielfalt Indiens sehen. Dies ist allein aufgrund der Größe des Landes in so einer kurzen Zeit nicht möglich. Der Vorteil des Austausches ist, dass wir viel Zeit in den Gastfamilien haben werden und so das alltägliche Leben in Delhi kennen lernen können. Die Highlights werden sicherlich der Ausflug zum weltberühmten Taj Mahal und das Lichterfest Diwali sein.

 

Rosenranke: Warum glauben Sie, gibt es gerade ein Austausch zu Indien und nicht nach Italien, Österreich oder so?

Götz/ Kreuzer: Wir glauben, dass unsere beiden Schulen auch ohne die Unterstützung des Robert-Bosch-Instituts an dem Austausch festhalten, weil er Jugendlichen einen einzigartigen Einblick in die globale Vielfalt bietet. Ein Austausch mit Indien lässt uns alle persönlich wachsen; viel mehr als dies ein Austausch mit einem Land einer uns sehr ähnlichen Kultur leisten könnte.

 

Rosenranke: Glauben Sie die Schüler können sich dort gut verständigen, gerade da indisches Englisch sehr anspruchsvoll ist?

Götz/ Kreuzer: Wir denken, dass wir uns nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gut dort verständigen können werden, und dass diese Erfahrung unseren Englischkenntnissen sehr gut tun werden.

 

Rosenranke: Indien ist bekannt für die besondere Küche, sind Sie gespannt auf die Gerichte dort?

Götz/ Kreuzer: Ja, sehr! 🙂

 

Rosenranke: Wenn Sie an Indien denken, welche drei Wörter fallen ihnen spontan ein?

Götz/ Kreuzer: Chaos – scharfes Essen – Taj Mahal

Und im Nachhinein haben alle die indische Kultur miterlebt, Spaß gehabt und eine wunderbare Zeit verbracht.

 

Von Colin Helmer