Im Namen des Volkes…

Im Rahmen des Gk-Unterrichtes, besuchte die 8D am zweiten P-Tag das Amtsgericht in Stuttgart. Pünktlich um 7:45 Uhr sind wir mit Herrn Gruber an der Schule losge-

gangen um möglichst früh am Amtsgericht Stuttgart anzukommen. Nach einen kurzen Umsteigen am Charlottenplatz, erreichten wir unser Ziel am Neckartor. Dort trafen wir uns mit Frau Rehm und gingen gemeinsam in einen Gerichtssaal.

Man denkt jetzt wahrscheinlich an ein riesigen Raum mit vielen Anwälten und Polizisten, aber da täuscht man sich gewaltig! Wir betraten einen Raum, der kleiner war als die kleineren Klassenzimmer am GSG und da waren auch gar nicht viele Menschen, sondern um genau zu sein, waren nur wir als Klasse und ein ander Anwesender da. Klein und kuschelig also :).

Nach einer sehr langen, teilweise widersprüchlichen und diskusionsreichen Verhandlung wurde der Angeklagte der Körperverletzung schuldig gesprochen. Doch an dieser Stelle darf ich leider aus Datenschutzgründen nicht weiter ins Detail gehen. Allgemein war es jedoch eine sehr interessante Erfahrung im Gericht.

 

Exkursion der NWT-Klassen 8 zur Firma Liebherr

Am vergangenen Donnerstag, dem 24. Januar, haben alle NWT- Gruppen der Klasse 8 das Werk der Firma Liebherr in Ehingen besichtigt. Liebherr ist ein Schweizer Unternehmen, das auf den Bau von Baumaschinen wie zum Beispiel Kräne spezialisiert ist, und diese Kräne, genauer gesagt Mobil- und Raupenfahrkräne, werden in Ehingen nahe der Schwäbischen Alb gefertigt.

Also fuhren am vergangenen Donnerstagmorgen drei NWT-Gruppen etwa zwei Stunden durch den Schnee nach Ehingen. Im Inneren dieses Werks war das Fotografieren aus Angst vor Betriebsspionage strengstens verboten. Deshalb gibt es leider keine Bilder. Wir bekamen alle eine gelbe Warnweste, damit wir nicht von einem Gabelstapler überfahren wurden, eine Schutzbrille als Schutz vor eventuellen Unfällen mit fliegenden Teilen und einen Kopfhörer, damit wir den Führer auch immer verstehen konnten. Danach wurden wir in zwei Gruppen unterteilt und begannen mit der Führung durch die Kranfabrik.

Zuerst liefen wir bei unter 0 Grad über einen Hof, um zur Teleskopauslegerfabrik zu gelangen. Teleskopausleger werden auf Autokränen eingesetzt. Sie lassen sich zusammenschieben und können so deutlich verkürzt werden. Unser Führer zeigte uns, wie die einzelnen Teile gefertigt und ineinander befestigt werden. Das war sehr interessant. In derselben Halle werden auch die Lehrlinge in Lehrstätten ausgebildet. Dafür haben diese eine eigene Werkstatt, in der sie üben können. Im Anschluss waren unsere Schutzbrillen sehr wichtig, da wir zu den Schweißern gelangten. Beim Schweißen fliegen viele Funken und keiner sollte verletzt werden. Zum Glück waren die Brillen bei uns nicht notwendig. Keiner von uns wurde von Funken getroffen. Was eigentlich geschweißt wurde, konnten wir nicht so genau feststellen.

In der nächsten Halle wurden die Trägerteile für die Raupenkräne gebaut. Das sind Kräne, die zwar nur in Einzelteilen transportiert werden können, sich aber über kurze Strecken auf ihren Raupenketten auch selbst fortbewegen können, dafür aber sehr große Lasten bis zu 3000t heben können

Die Motoren- und Montagehalle war die nächste Halle, die wir besichtigten. Dort werden Motoren gebaut und auch der gesamte Kran wird dort zusammengebaut.

Nach einem kurzen Mittagessen in der dortigen Kantine sind wir in die Kabinenfabrik gegangen. Hier werden Kabinen und Fahrerhäuser für Kräne hergestellt. In der Montagehalle durften wir sogar in einen Kran einsteigen. Aus dem Fahrerhaus heraus hatte man eine gute Sicht auf unsere Gruppe.

Anschließend mussten wir hinaus auf den kalten Hof. Dort haben wir die größten Kräne, die in Ehingen gefertigt werden, angeschaut. Diese Kräne können bis zu 200 Meter hoch werden. Auf dem Hof war es, durch Schnee und Kälte, sehr glatt und wir alle sind umhergerutscht. Zum Glück ist aber niemandem etwas passiert.

Etwas später gingen wir dann zur Lackierhalle. In dieser werden die Kräne nach Kundenwünschen lackiert und in der Nachbarhalle werden dann noch Logos aufgeklebt und die Kräne vor der Auslieferung geprüft. Dort haben wir die neuen Kräne für die Pioniere der Bundeswehr gesehen. Diese kosten doppelt so viel wie ein normaler Kran, weil sie rundum  gepanzert sind. Nachdem wir alles gesehen hatten, sind wir wieder in den Bus eingestiegen und nach Hause gefahren. Insgesamt hat mir diese Werksbesichtigung sehr viel Spaß gemacht und ich kann so eine Besichtigung nur allen anderen Klassen empfehlen.

 

Auf die Plätze, fertig, los! 24-Stunden-Schwimmen im Inselbad in Untertürkheim

Jedes Jahr findet das 24-Stunden-Schwimmen im Inselbad in Untertürkheim statt. Es sind 24 Stunden, in denen sich alles ums Schwimmen dreht! Man kann zwischendurch Pause machen, etwas essen – es gab einen Stand, an dem man sich Essen und Trinken kaufen konnte, nach Hause gehen oder auch in der Halle übernachten. Je nach Lust und Laune!

Für die Distanz von 1 km bekommt man eine Bronzemedaille, für 3 km eine Silbermedaille und für 5 km eine Goldmedaille. Man meldet sich dort vor dem Start an und bekommt einen Zettel mit lauter Kästchen. Ein Kästchen entspricht 100 Metern, auf der ganzen Karte sind es 15000 Meter.

Es fing am Samstag um 15:01 Uhr an. Es startete mit einem Anpfiff. Es ging los! Ich sprang ins Wasser wie viele andere kleine und große Schwimmer, die Spaß im Wasser haben. Die Bahnen waren voll belegt, zum Teil musste man warten bis eine nummerierte Schwimmkappe frei geworden ist. Deswegen ist es in der Nacht am besten zu schwimmen, da es nicht so voll ist wie am Tag. Ich schwamm 5 Kilometer am Stück und machte dann Pause, aber in der Nacht schwamm ich weiter. Am Sonntag erreichte ich mein Ziel: 15 Minuten vor Ende um 15:01 Uhr. Schließlich kam der Schlusspfiff und es war vorbei. Alle mussten das Schwimmen beenden und es wurde aufgeräumt.

Am Ende kam die Siegerehrung: Es gab Pokale für Einzelwertung Weiblich und Männlich, für Kinderklasse (0-8 Jahre), Jugendklasse I. (9-12 Jahren), Jugendklasse II. (13-17 Jahren), Seniorenklasse (60 Jahre und älter), älteste/r Teilnehmer/in, jüngste/r Teilnehmer/in und beste Familie/ Schule/ Team. Das Geschwister – Scholl – Gymnasium belegte dieses Jahr den 2. Platz in der Schulwertung! Und ich selbst bin stolz auf mein Ergebnis!

Es waren zwei harte aber schöne Tage.

Ellen Dobashi Nunes

Der Indienaustausch des GSG

Wie alle zwei Jahre ging es auch dieses Mal für die Schüler der 9. und 10. Klassen mit dem Flugzeug von Frankfurt in acht Stunden direkt nach Neu Delhi, Indien. Doch es hat sich etwas verändert – und zwar die leitenden Lehrer. Frau Götz und Frau Kreuzer haben die Leitung des Austausches übernommen und da dachten wir uns, es sei eine gute Gelegenheit ein paar Fragen an die beiden zu stellen:

Rosenranke: Warum haben Sie die Verantwortung für  den Indienaustausch übernommen?

Götz/ Kreuzer: Wir hatten Lust darauf, etwas komplett Anderes und Neues zu machen und eine uns ganz fremde Kultur kennenzulernen. Wir haben uns auch darauf gefreut, Schüler außerhalb des schulischen Kontextes besser kennenzulernen.

 

Rosenranke: Wie stellen Sie sich den Indienaustausch nächste Woche vor und haben Sie bestimmte Erwartungen für die Woche?

Götz/ Kreuzer: Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir in Indien eine gänzlich fremde Kultur erfahren werden. Aus der Erfahrung der letzten Monate, der Planungsphase, können wir sagen, dass vieles in Indien anders läuft als hier,  wie zum Beispiel die sehr hierarchische Führung der Schule und die Organisation im Allgemeinen. Wir stellen uns darauf ein, flexibel agieren und uns auf den indischen Lebensstil einlassen zu müssen.

 

Rosenranke: Denken Sie, dass Ihnen zwei Wochen in Neu-Delhi reichen, um Indien gut kennenzulernen, da Neu-Delhi ja ein sehr große Stadt ist?

Götz/ Kreuzer: Obwohl Delhi eine sehr große Stadt ist, denken wir, dass zwei Wochen ausreichen, um sie kennen zulernen. Allerdings werden wir in dieser Zeit leider nicht viel von der unglaublichen Vielfalt Indiens sehen. Dies ist allein aufgrund der Größe des Landes in so einer kurzen Zeit nicht möglich. Der Vorteil des Austausches ist, dass wir viel Zeit in den Gastfamilien haben werden und so das alltägliche Leben in Delhi kennen lernen können. Die Highlights werden sicherlich der Ausflug zum weltberühmten Taj Mahal und das Lichterfest Diwali sein.

 

Rosenranke: Warum glauben Sie, gibt es gerade ein Austausch zu Indien und nicht nach Italien, Österreich oder so?

Götz/ Kreuzer: Wir glauben, dass unsere beiden Schulen auch ohne die Unterstützung des Robert-Bosch-Instituts an dem Austausch festhalten, weil er Jugendlichen einen einzigartigen Einblick in die globale Vielfalt bietet. Ein Austausch mit Indien lässt uns alle persönlich wachsen; viel mehr als dies ein Austausch mit einem Land einer uns sehr ähnlichen Kultur leisten könnte.

 

Rosenranke: Glauben Sie die Schüler können sich dort gut verständigen, gerade da indisches Englisch sehr anspruchsvoll ist?

Götz/ Kreuzer: Wir denken, dass wir uns nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gut dort verständigen können werden, und dass diese Erfahrung unseren Englischkenntnissen sehr gut tun werden.

 

Rosenranke: Indien ist bekannt für die besondere Küche, sind Sie gespannt auf die Gerichte dort?

Götz/ Kreuzer: Ja, sehr! 🙂

 

Rosenranke: Wenn Sie an Indien denken, welche drei Wörter fallen ihnen spontan ein?

Götz/ Kreuzer: Chaos – scharfes Essen – Taj Mahal

Und im Nachhinein haben alle die indische Kultur miterlebt, Spaß gehabt und eine wunderbare Zeit verbracht.

 

Von Colin Helmer

Musikfreizeit 2018 und Interview mit Herrn Schmid

Musikfreizeit auf Schloss Kapfenburg im November 2018

Am 26. November 2018 sind wir, ein Großteil der Klasse 7d um 12.30 Uhr losgelaufen, um die U7 Richtung Mönchfeld zu nehmen. Weil wir dieses Jahr mit etwa 100 Leuten nach Schloss Kapfenburg fahren, aber nur einen 78-Personen-Bus gebucht haben, mussten einige mit dem Zug nach Lauchheim fahren.

In Begleitung von Frau Michler und Herrn Obermann saßen wir schließlich im Regio nach Aalen. Da der Zug Verspätung hatte, hatten wir nur eine Minute um das Gleis zu wechseln und in den nächsten Zug zu steigen. Glücklicherweise haben wir es geschafft und mussten nicht eine Stunde lang auf den nächsten Zug warten.

In Lauchheim angekommen, rief Herr Obermann erst einmal im Schloss an, da es nieselte und wir theoretisch den Berg hochlaufen müssten. Die Verwaltung schickte uns einen Schuttlebus, in den leider nur acht Personen pro Fahrt hineinpassten. Daher musste der Schuttlebus dreimal fahren.

Oben auf dem Berg stellten wir fest, dass es etwas schneite. Als alle Personen angekommen waren, sind Frau Michler und Frau Gugeler, die mit ihrem Auto und den Instrumenten des Orchesters mittlerweile ebenfalls angekommen war, bei der Verwaltung vorbeigegangen, um die Schlüssel für die Zimmer zu besorgen. Als alle Zugreisenden im Essenssaal versammelt waren, wurde uns ein kurzer Film gezeigt, in denen die Spielregeln erklärt wurden. Der Großteil von uns hatte den Film jedoch bereits gesehen, daher gab es eine kurze Langeweile im Raum.

Danach wurden uns die Schlüssel überreicht und der PIN für die Eingangstüren sämtlicher Gebäude auf Schloss Kapfenburg gesagt. Wir durften auf die Zimmer und konnten unsere Koffer auspacken und die Betten beziehen. Als wir damit fertig waren, gingen wir hinauf zu den Probenräumen und trafen uns mit unseren AG’s.

Um 18 Uhr gab es ein warmes Abendessen. Danach haben wir nochmal geprobt und sind auf unsere Zimmer.

Am nächsten Tag mussten wir um 8 zum Frühstück kommen. Der Vormittag des Dienstags bestand hauptsächlich aus Proben. Um 12 Uhr gab es schließlich Mittagessen. Ein paar wenige sind um 13.30 Uhr mit den Musiklehrern auf einen Spaziergang gegangen. Gegen 15.30 Uhr hatten wir erneut Probe.

Nach dem Abendessen war nochmal eine Probe. Nach dieser durften wir wieder auf unsere Zimmer zurück.

Am Mittwochmorgen mussten wir bis um 9 Uhr die Zimmer verlassen haben und die Betten abgezogen haben. Ebenso mussten wir frühstücken. Danach hatten wir eine kurze Probe. Wir trafen uns mit den anderen Musik-AG’s, um uns gegenseitig zu präsentieren, was wir in der Zeit auf Schloss Kapfenburg erarbeitet haben.

Nach dem Mittagessen haben diejenigen, die einen Koffer hatten, diesen in den Bus geladen. Wir, die mit dem Zug fahren mussten, wurden mit dem Schuttlebus zum Bahnhof gefahren. Einige lieferten sich noch eine letzte Schneeballschlacht, dann kam auch schon der Zug.

Als wir wieder an der Schule ankamen, war bei den meisten die Freude, die Eltern wiederzusehen, groß. Auf jeden Fall vermissten wir den Schnee und die wunderschöne Zeit auf Schloss Kapfenburg!

Text von Irene

 

Interview mit Herrn Schmid auf der Musikfreizeit

Auf der Musikfreizeit, auf Schloss Kapfenburg, interviewte Ellen aus der Klasse 5b Herr Schmid und dabei stellte sie diese Fragen:

  1. Ellen: „Wie fanden Sie die Musikfreizeit?“

Herr Schmid: „ Ich fand die Musikfreizeit sehr toll und schön.“

  1. Ellen: „Waren die Kinder okay oder haben sie nur Blödsinn gemacht?“

Herr Schmid: „Sie waren okay … und haben auch Blödsinn gemacht.“

  1. Ellen: „Wie fanden Sie das Essen und die erste Nacht?“

Herr Schmid: „Ich fand die erste Nacht nicht so gut, weil mich der Schneeschieber geweckt hat, aber das Essen war sehr lecker.“

  1. Ellen: „Würden Sie irgendetwas an der Musikfreizeit verbessern?“

Herr Schmid: „Ja, ich würde gerne den Kaffee verbessern, sonst nichts.“

  1. Ellen: „Denken Sie, dass es ein tolles Weihnachtskonzert wird?“

Herr Schmid: „Ja natürlich wird es ein gutes Weihnachtskonzert!“

Ellen: „Okay, das war alles, Dankeschön!“

Gebäude werden verrückt, Zeitungen ausgehoben

Gebäude werden verrückt, Zeitungen ausgehoben

Sie wandern hin und her, sie werden verrückt, sie werden verschoben.

Wer gerade auch nicht versteht, ob der Satz als Aktiv oder Passiv aufgefasst werden soll, ist hier richtig. Wer aber eher fragt: „Wie sah eine Zeitung aus dem 19./20. Jahrhundert aus? Wie groß war Stuttgart im Jahr 1871? Gab es Gebäude, die heute verrückt

worden sind, die 10 Meter weiter links auf der Karte sind als früher?“ …ist auch nicht fehl am Platz:

Der Js2 Kurs von Hr. J. war nämlich am vergangenen Mittwoch unterwegs, in den Jahren vor unserer Geburt, vor der Geburt unserer Eltern: Wir haben uns konkret gefragt, wie an den 9. November aus dem Jahre 1938 erinnert wird, in den Jahren nach der „Reichspogromnacht“.


Was ist die „Reichspogromnacht“?

Die Reichspogromnacht ist die Nacht vom 8. auf den 9. November im Jahre 1938. Die Synagogen, die Gotteshäuser der Juden, wurden in Brand gesteckt. Überall, im gesamten deutschen Reich, in Österreich und in der Tschechoslowakei, brannten jüdische Geschäfte, jüdische Häuser. Tausende von Juden wurden misshandelt, verhaftet und viele sogar getötet. Antisemitismus (Judenfeindlichkeit) und Rassismus waren „staatsoffiziell“: Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit. (https://www.lpb-bw.de/reichspogromnacht.html)


Um unserer Fragestellung nachzugehen, haben wir unseren Unterricht in das Stadtarchiv Stuttgart verlegt, wo wir gezielt nach Artikeln über dieses Ereignis in den Jahren danach gesucht haben. Nach dem Zusammentragen der Auswertungen wird es in der Aula des GSGs eine kleine Ausstellung geben, zusammen mit anderen Ergebnissen anderer Kurse und Klassen.

Zurück ins Archiv:

Das Stadtarchiv Stuttgart befindet sich in Bad Cannstatt, in einer alten Lagerhalle für Kolonialprodukte. Konkret gesagt: Es  wurden dort früher Kaffee, Tee und Gewürze aus Ländern außerhalb Europa gelagert. Nach einer Umstrukturierung und Renovierung fungiert das Gebäude als Stadtarchiv.

Zu finden sind dort ein großzügiger Lesesaal, eine öffentliche Bibliothek mit ca. 7000 Büchern aus dem 20. Jahrhundert und die nicht-

Quelle aus dem Stadtarchiv Stuttgart

öffentliche Bibliothek, aus der aber Bücher und Dokumente (Archive) abgehoben, das heißt in den Lesesaal bestellt werden können (auch älter als 1900). Im Lesesaal können die Archive analysiert und die gesuchten Informationen bestenfalls herausgelesen werden. Auch können Kopien und Abbildungen angefertigt werden, auf Nachfrage.

Die Tageszeitungen der Stuttgarter Zeitung befinden sich auf einem Mikrofilm, der zuerst in einen entsprechenden Scanner eingelegt werden muss. Dort kann dann -weiß auf schwarz- in die Berichte und Artikel (aktuell bis zum Jahr 2016) gestöbert werden. Um schneller auf Suchergebnisse zu stoßen, kann im Voraus schon im Internet (–>Findbuch) nach Treffern gesucht werden. Die Dokumente können allerdings nicht abgerufen werden (nur häufig angefragte), da die Datenmenge viel zu groß wäre, um sie auf eine Online-Plattform zu stellen. Es ist eine unvorstellbar große Anzahl an Kilometern Daten; viele dieser Archive wurden dort einfach abgegeben, aber nie geöffnet. Es gibt also noch sehr viel Unentdecktes, Unberührtes.

Wer also Lust hat, in die Zeit vor 2000 zu schnuppern oder doch nach etwas Konkretem sucht, kann sich im Stadtarchiv zu den regelmäßigen Öffnungszeiten hinbegeben.

Schließlich ist es vielleicht doch ganz interessant zu wissen, wessen Platz das eigene Zuhause vor vielen Jahren eingenommen hat, oder ob es den konkreten Stadtteil überhaupt schon gegeben hat und er nicht nur aus Feldern und Wiesen bestanden hat.

Zurück zum Anfangssatz: Wurden die Gebäude wirklich verrückt? Wer weiß. Infos gibt es im Stadtarchiv!

Nachlese: Kursfahrt nach Berlin

Nachlese: Kursfahrt nach Berlin

Berlinfahrt des Geschichte-Neigungskurses  

~ 07.11.2017 – 11.11.2017 ~

An einem Dienstagmorgen in aller Frühe fuhren die Schüler und Schülerinnen des Leistungskurses Geschichte der JS2 und ihre Lehrerin Frau Streif mit dem Zug von Stuttgart nach Berlin, um dort fünf lehrreiche Tage zu verbringen. Wir besuchten verschiedene Orte, die sich jeweils mit unseren Schwerpunktthemen „Deutschland im Spannungsfeld zwischen Demokratie und Diktatur“ beziehungsweise „Deutschland nach 1945 im internationalen und europäischen Kontext“ beschäftigten. Dabei konzentrierten wir uns besonders auf die Zeit zwischen 1933 und 1945 sowie auf die Geschichte der ehemaligen DDR.

Jeder Tag war sehr gut durchgeplant. Mehr lesen

Nachlese: Mein Besuch auf der Frankfurter Buchmesse

270.00 Besucher drängen sich jedes Jahr durch die Hallen des Frankfurter Messegeländes, um sich die neuesten Veröffentlichungen bekannter Verlage anzusehen oder Interviews mit Autoren und Vorlesungen anzuhören. Zwischen all den Ständen und Veranstaltungen wimmelt es nur so von Menschen und zwischen all dem Gedränge war dieses Jahr auch ich!

7.00 Uhr: Abfahrt an der Schule

Pünktlich fuhr der Bus an der Schule ab. Mit dabei eine Klasse unserer Schule und die Schüler und Schülerinnen des Seminarkurses „Medien und Unterricht“. Doch bevor wir uns auf den Weg nach Frankfurt begaben, holten wir noch Mitarbeiter des Ulmer Verlags ab. Durch den Ulmer Verlag und seine Beteiligung an Fahrt- und Eintrittskosten wurde diese Exkursion für uns überhaupt erst möglich gemacht. Mit allen an Board begaben wir uns auf die Autobahn und fuhren in Richtung Norden. Mehr lesen