Der Indienaustausch des GSG

Wie alle zwei Jahre ging es auch dieses Mal für die Schüler der 9. und 10. Klassen mit dem Flugzeug von Frankfurt in acht Stunden direkt nach Neu Delhi, Indien. Doch es hat sich etwas verändert – und zwar die leitenden Lehrer. Frau Götz und Frau Kreuzer haben die Leitung des Austausches übernommen und da dachten wir uns, es sei eine gute Gelegenheit ein paar Fragen an die beiden zu stellen:

Rosenranke: Warum haben Sie die Verantwortung für  den Indienaustausch übernommen?

Götz/ Kreuzer: Wir hatten Lust darauf, etwas komplett Anderes und Neues zu machen und eine uns ganz fremde Kultur kennenzulernen. Wir haben uns auch darauf gefreut, Schüler außerhalb des schulischen Kontextes besser kennenzulernen.

 

Rosenranke: Wie stellen Sie sich den Indienaustausch nächste Woche vor und haben Sie bestimmte Erwartungen für die Woche?

Götz/ Kreuzer: Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir in Indien eine gänzlich fremde Kultur erfahren werden. Aus der Erfahrung der letzten Monate, der Planungsphase, können wir sagen, dass vieles in Indien anders läuft als hier,  wie zum Beispiel die sehr hierarchische Führung der Schule und die Organisation im Allgemeinen. Wir stellen uns darauf ein, flexibel agieren und uns auf den indischen Lebensstil einlassen zu müssen.

 

Rosenranke: Denken Sie, dass Ihnen zwei Wochen in Neu-Delhi reichen, um Indien gut kennenzulernen, da Neu-Delhi ja ein sehr große Stadt ist?

Götz/ Kreuzer: Obwohl Delhi eine sehr große Stadt ist, denken wir, dass zwei Wochen ausreichen, um sie kennen zulernen. Allerdings werden wir in dieser Zeit leider nicht viel von der unglaublichen Vielfalt Indiens sehen. Dies ist allein aufgrund der Größe des Landes in so einer kurzen Zeit nicht möglich. Der Vorteil des Austausches ist, dass wir viel Zeit in den Gastfamilien haben werden und so das alltägliche Leben in Delhi kennen lernen können. Die Highlights werden sicherlich der Ausflug zum weltberühmten Taj Mahal und das Lichterfest Diwali sein.

 

Rosenranke: Warum glauben Sie, gibt es gerade ein Austausch zu Indien und nicht nach Italien, Österreich oder so?

Götz/ Kreuzer: Wir glauben, dass unsere beiden Schulen auch ohne die Unterstützung des Robert-Bosch-Instituts an dem Austausch festhalten, weil er Jugendlichen einen einzigartigen Einblick in die globale Vielfalt bietet. Ein Austausch mit Indien lässt uns alle persönlich wachsen; viel mehr als dies ein Austausch mit einem Land einer uns sehr ähnlichen Kultur leisten könnte.

 

Rosenranke: Glauben Sie die Schüler können sich dort gut verständigen, gerade da indisches Englisch sehr anspruchsvoll ist?

Götz/ Kreuzer: Wir denken, dass wir uns nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gut dort verständigen können werden, und dass diese Erfahrung unseren Englischkenntnissen sehr gut tun werden.

 

Rosenranke: Indien ist bekannt für die besondere Küche, sind Sie gespannt auf die Gerichte dort?

Götz/ Kreuzer: Ja, sehr! 🙂

 

Rosenranke: Wenn Sie an Indien denken, welche drei Wörter fallen ihnen spontan ein?

Götz/ Kreuzer: Chaos – scharfes Essen – Taj Mahal

Und im Nachhinein haben alle die indische Kultur miterlebt, Spaß gehabt und eine wunderbare Zeit verbracht.

 

Von Colin Helmer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.