Gedanken zur EU

Die Europäische Union

Wenn man einen Deutschen und einen Franzosen Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gefragt hätte, ob sie sich eine enge Zusammenarbeit oder sogar eine Art Freundschaft vorstellen könnten, hätten beide Parteien wahrscheinlich nur gelacht. Heute ist es Realität. Einen maßgeblichen Teil zu dieser, aber auch zu vielen anderen guten Beziehungen Deutschlands innerhalb Europas, hat die Europäische Union beigetragen. Vorgänger war die Europäische Wirtschaftsunion, deren Mitglieder Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande waren. Diese diente dazu die Wirtschaft bzw. den Markt der entsprechenden Länder zugänglicher für die jeweils anderen zu machen. Mit der Zeit traten immer mehr Länder dieser Union bei und schließlich wurde aus der Europäischen Wirtschaftsunion die Europäische Union. Die Zusammenarbeit der Mitglieder war jetzt weiterreichend und nicht nur im Bereich der Wirtschaft. Beispielsweise legte man generelle Werte und Ziele der EU fest, unter ihnen, Frieden, Umweltschutz und der Kampf gegen soziale Ausgrenzung. Auch Einführung einer gemeinsamen Währung, des Euros, schweißte die Wirtschaften und somit auch die Länder weiter zusammen. Heutzutage ist die EU beinahe nicht mehr wegzudenken. Alle Schüler sind damit aufgewachsen und wissen überhaupt nicht, wie es ohne sie ist. Aber es gibt auch starke Konflikte innerhalb der Union, wie man am Beispiel des Brexits sieht. In ein paar Wochen wird bei der Europa-Wahl über das Schicksal der EU entschieden werden und damit auch, welchen Kurs sie in Zukunft fahren wird. Man kann nur hoffen, dass sie uns viele weitere Jahrzehnte wenn nicht sogar für immer erhalten bleibt.

 

Bennet Kinner, 10a

Komische Fische am GSG

Seit einiger Zeit gibt es im Gang zwischen Lehrerzimmer und Aula neben dem bestehenden ein zweites Aquarium.

In diesem Aquarium leben drei Axolotl. Axolotl oder Ambystoma mexicanum sind Amphibien, die ursprünglich aus Mexiko stammen. Diese leben unter normalen Umständen 10 bis 20 Jahre und ernähren sich von Krebstieren. Der Axolotl ist vom Aussterben bedroht und es leben mehr Axolotl in Aquarien als in den Flüssen in Mexiko, ihrem natürlichen Heimatgebiet. Da die Axolotl die Dunkelheit bevorzugen, sind in letzter Zeit die Lichter vor dem Aquarium ausgeschaltet. Seitdem kommen diese auch wieder aus den Höhlen im Aquarium heraus. Besonders am Axolotl ist, dass er Gliedmaßen und Organe bei Verlust ersetzen kann: also wenn der Axolotl z.B. ein Organ verliert, kann dieses selbstständig nachwachsen. Dies funktioniert auch beim Gehirn, was den Axolotl sehr interessant für die Forschung macht, da Menschen dies nicht können. Wenn die Wissenschaftler Erfolg haben, können wir vielleicht in ein paar Jahren verlorene Arme einfach nachwachsen lassen.

 

Schreibt mir mal, was ihr von dem neuen Aquarium haltet.

 

Von Tim Waldmann

Faschingswesen am GSG

Am Donnerstag, dem 21.02., kamen viele verkleidete Faschingswesen zum Geschwister-Scholl-Gymnasium. Denn dort fand eine bunte Faschings-Unterstufen-Disco statt. Die SMV hat viele leckere Süßigkeiten und Getränke verkauft. Neben cooler Musik, wie z.B. „high  hopes“ und „Can’t stop the feeling“ durften natürlich auch romantische Lieder wie z.B. „perfect“ von Ed Sheeran nicht fehlen. Dann hat die SMV auch noch kostenlos Popcorn in die Menge geworfen! Es war ein sehr schöner Abend und hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Leonie und Ellen aus der 5b

Schulwechsel von Sylt nach Stuttgart

Als ich von Sylt nach Stuttgart gezogen bin, habe ich mir Gedanken gemacht, wie wohl meine neue Schule aussehen würde, klein oder groß, viele oder wenige Schüler etc. Und vor allem natürlich, ob ich mich wohl wohlfühlen würde?

Dann war der große Tag da, der 09.05.2018: Und ich war sooo aufgeregt!

    Von links: Antonia Richter, Stephanie Hoff

Mein Vater und ich standen im Sekretariat und wir warteten auf Frau Zenzs, die mich abholen sollte. Dann kam sie und nahm mich mit zum Klassenzimemr der 6c, Raum 121. Ich war wohl selten in meinem Leben so nervös gewesen. Die Tür öffnete sich und ich sah meine neue Klasse vor mir sitzen. Auch sie schienen gespannt und aufgeregt. Ich sollte mich der Klasse 5c vorstellen. Nachdem ich dies mit wenigen Worten getan hatte, überraschte mich meine neue Klasse: Sie fingen an zahlreiche Fragen zu stellen. Aber plötzlich war die Nervosität wie weggeblasen, es war schön, so ein großes Interesse zu spüren und so herzlich aufgenommen zu werden.

Im Anschluss an den Unterricht führten mich zwei Mädchen durch die Schule. Auch wenn ich mir die Schule anders vorgestellt habe, war ich positiv überrascht. Die Größe, die Schüler, die Aula, der Pausenhof, das Bäckerhäuschen, die Nettigkeit der Menschen. Das GSG ist so bunt, so eine farbenfrohe Schule hatte ich zuvor noch nie gesehen.

Mittlerweile bin ich schon über ein halbes Jahr hier und fühle mich sehr wohl. Ich bin in einer wunderbaren Klasse und habe – zum Glück – sehr viele Freunde gefunden. Ich hoffe, dass ich mich auch weiterhin am GSG so wohlfühlen werde…

 

Von Antonia Richter

Kein Mobbing bei uns am GSG!

Wie gewöhnlich für die sechsten Klassen am GSG haben wir, die 6c, die Anti-Mobbing-Woche auch mitgemacht. Gleich am ersten Tag sahen wir einen kurzen Film über Mobbing. Dazu schrieben wir dann Beispiele, Definitionen und Folgen auf. Wir spielten aber auch Spiele wie zum Beispiel die mexikanische Welle, bei diesem Spiel bildet man einen Stuhlkreis. Anschließend stellt sich eine freiwillige Person in die Mitte des Kreises. Eine außenstehende Person sagt dann links oder rechts und der Kreis bewegt sich dann in die entsprechende Richtung. Dieses Spiel ist dem Mobbing sehr ähnlich, außerdem zeigt es sehr deutlich, dass jeder Mensch eine dunkle Seite hat. Wir merkten das ziemlich schnell, weil viele der Person in der Mitte einen Platz anboten, sich dann aber schnell draufsetzten. Es gab aber auch Spiele, bei denen das Gruppengefühl gestärkt wird. Bei „Ball durch die Hand“ mussten wir zusammenhalten, wir mussten den Ball in weniger als zehn Sekunden durch alle Hände der Klasse geben. Dabei mussten wir eine bestimmte Reihenfolge beachten und das machte das Spiel nicht einfacher. Am Donnerstag gingen wir klettern. Wir wurden sehr freundlich von unseren Trainern begrüßt. Danach spielten wir Spiele, bei denen jeder mitmachen musste, sonst funktionierten sie nicht. Jeder musste aufpassen, mitdenken und zuhören. Unser erstes Spiel war „Ball durch die Hand“. Dieses gelang uns sehr gut. Die nächsten beiden Spiele scheiterten mehr oder weniger. Danach wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Als wir dann endlich unsere Klettergurte anhatten, konnte es losgehen. Wir kletterten verschiedene Wände hoch und durften sogar mit einer Augenbinde oder mit einer anderen Person, mit der wir an einem Bein zusammen geknotet waren, klettern. Zum Abschluss unserer Anti-Mobbing-Woche gestalteten wir Kinder einen Nachmittag, an dem wir alle Eltern einluden und ihnen vorstellten was wir gemacht haben.

Weihnachtsmarkt am GSG

           

„Es hätte schneien statt regnen sollen!“, sagte unser Lehrer Herr Müller bei der zweiten Auflage des Weihnachtsmarkt am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Auf unserem Pausenhof war eine Vorweihnachtsstimmung wie auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt.

         

Trotz des ekelhaften Nieselregens verweilten Schüler, Eltern und Verwandte stundenlang zwischen den verschiedenen Ständen auf dem Pausenhof und in der Aula. An neun Ständen wurden Plätzchen, Marmelade, Lebkuchenhäuser, Getränke und selbst Gebasteltes angeboten und selbst die nicht ganz so weihnachtlichen Burger waren am Ende des Tages restlos ausverkauft.

Während ein Schüler meinte „Die Preise sind zu teuer und es ist zu voll“, waren sich die Besucher im Großen und Ganzen einig,  dass der Weihnachtsmarkt eine tolle Aktion der Schule war, da man gemeinsam die Vorweihnachtszeit feiern konnte.

             

Am Abend sind dann alle mit leicht nassen Jacken nach Hause gegangen und haben bei Petrus, dem Wettergott, Schnee für den nächsten Weihnachtsmarkt des GSG bestellt.

Von Colin Helmer

Weihnachtskonzert des GSG

In Weihnachtsstimmung durch das Weihnachtskonzert des GSG!

Dieses Jahr fand am GSG wieder das Weihnachtskonzert in der Kirche St. Michael statt. Viele Leute fanden sich am 11. Dezember in der Kirche ein. Es sollten an diesem Tag zahlreiche Kinder, Jugendlichen und Erwachsene auftreten. In der Kirche war es sehr voll! Manche Leute mussten sogar stehen. Drei Mädchen aus der 8.Klasse machten die Moderation. Zunächst trat das Orchester auf, dieses wurde betreut von Frau Gugeler. Danach folgte die Mini-Band, angeleitet von Herr Schmid. Sie spielten „Jingle Bells“ und „Rudolf the red nose Rentier“. Anschließend sang der Unterstufenchor schöne Weihnachtslieder wie z.B. „Jingle Bells Rock“, dieses wurde von Frau Michler dirigiert. Die Schülerinnen und Schüler der 6.Klassen waren als nächstes dran. 6c und 6b sangen zusammen „Liebnachtigall wach auf“, danach sangen die 6a, 6e und 6d „Hark! The Herald Angels Sing“. Als letztes kam noch der Oberstufenchor. Sie sangen „Lord of the Dance“, sogar mit zwei Soli! Dann gab es noch sehr viel Applaus und eine der drei Moderatoren kündigten noch an, dass sie am Ausgang für Spenden sammelten und die zukünftigen Abiturienten draußen Punsch und Glühwein verkauften. Alle Leute gingen glücklich nach Hause.

Es war ein gelungener Abend und alle Besucher waren nun richtig in Weihnachtsstimmung!

Von Sara