Ein Abend in Paris – Frühlingsball GSG

Ein Abend in Paris – Frühlingsball GSG

Das ist nur eine kleine Menge an Luftballons, die aufgepumpt worden sind…

Ballons, Lichterketten, Rosen, Teelichter und eine Live-Band:

Der Frühlingsball am GSG war ein wirklich schönes Erlebnis.

Bereits ab 14 Uhr kamen die ersten engagierten Klassensprecher und SMV-Mitglieder, um beim Aufbau zu helfen. Dazu wurden in den vergangenen Monaten Ressorts gegründet, welche bestimmte Aufgaben übernommen haben. Das Marketing-Ressort kümmerte sich um das Design und den Verkauf, das Verpflegungsressort kochte am Abend und erstellte ebenfalls die Speisekarte. Dass eine Live-Band gekommen ist, ist dem Musik-Ressort zu verdanken. Für das Arrangement der Tische und der Gestaltung des Raumes ist das Deko-Ressort verantwortlich gewesen.

So sah die Tischdeko am vergangenen Freitag aus- mit Postkarten aus Paris eingeflogen!

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Rosenranke auf Tour

Ich war in den Ferien in Berlin. Zusammen mit meiner Oma und meinem Onkel habe ich Berlin erkundet und viele Ausflüge gemacht. Am ersten Tag erkundeten wir Neukölln. Am nächsten Morgen besuchten wir ein Fußballspiel (Lichtenberg 47 vs Malchower SV 90), Lichtenberg gewann 2:0. Natürlich durften historische Plätze nicht fehlen! Also besichtigten wir am dritten Tag das Brandenburger Tor, den Bundestag, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und den Alexanderplatz.

 

„Man muss diese Chance ergreifen!“

Zwanzig Parteien – zwanzig Listen: zwanzig Konzepte, Politik in Stuttgart zu machen.

Am Sonntag finden neben die Gemeinderatswahlen statt. Da einem das Ganze auf den ersten Blick ziemlich kompliziert erscheinen kann, gibt es hier die paar wichtigsten Infos:

Beim Kumulieren hat man die Möglichkeit mehrere Stimmen auf einen Kandidaten abgeben zu können, um dessen Position innerhalb einer offenen Liste zu verbessern. Panaschieren bedeutet,  seine Stimmen auf Kandidaten verschiedener Listen zu verteilen.

Um euch ein paar Anreize zu geben und diejenigen unter euch, die nicht wählen gehen wollen, obwohl sie jetzt die erste Möglichkeit dazu haben, doch noch zu überzeugen eure Stimme abzugeben, habe ich ein kleines Interview mit einem Erstwähler geführt: Felix Teichmann (10b) teilt seine Meinung mit euch.

Wieso gehst du wählen? Weshalb findest du es im Allgemeinen wichtig, dass man wählen geht (besonders im Erwachsenenalter)?

„Weil es die einzige Möglichkeit ist, in diesem Land aktiv mitzubestimmen, deshalb muss man diese Chance ergreifen. Ich finde es nicht richtig, dass man sich beschwert und trotzdem nichts dazu beiträgt, dass sich etwas ändert.“

Sollte man so früh wie möglich wählen gehen?                                                                                                     

„Man muss selber wissen, ob man reif genug ist, wählen zu gehen. Ich finde es außerdem nicht richtig, sich von seinen Eltern beeinflussen zu lassen. Man sollte nur wählen gehen, wenn man sich wirklich mit Politik auseinandergesetzt hat und sich dadurch auch seine eigene Meinung bildet.“

Welche Parteien sagen dir am meisten zu und wieso?

„An erster Stelle die Grünen, weil sie die essentiellen Probleme wie z.B. Klimapolitik und Sozialpolitik behandeln. Auch wenn die beiden Parteien im Kontrast zueinander stehen, stimme ich auch mit der FDP überein, da ich wirtschaftlichen Fortschritt heutzutage für sehr wichtig halte.“

Wieso sind dir gerade diese Themen so wichtig?

„Weil sie uns alle betreffen und nicht nur gewisse Gruppierungen, was die Klimapolitik betrifft, da sie auch die Leben der folgenden Generationen beeinflusst.“

Würdest du dir wünschen, dass das Wahlalter bei der Europawahl auch auf 16 herabgesetzt wird?

„Nein! Ich bin der Meinung, dass Jugendliche – auch wenn es Ausnahmen gibt – nicht die Reife und Bildung besitzen, so eine wichtige Entscheidung zu fällen. 18 ist durchaus jung genug, um wählen zu gehen und wäre die Jugend nicht so politikverdrossen, würde sich in Europa einiges ändern.“

Meinst du nicht, dass das Herabsenken des Wahlalters dazu beitragen könnte, dass Jugendliche mehr Interesse an Politik haben?

„Nein, denn der erste Schritt wäre, dass die Regierung mehr Anreize für Politik setzt und politische Bildung gefördert wird, indem man Gemeinschaftskunde in allen EU-Mitgliedstaaten verpflichtend macht. Außerdem halte ich die Regelung, dass GK nur in Kombination mit Geographie nur zwei Halbjahre unterrichtet wird, für schwachsinnig. Schüler*innen sollten gerade in der Kursstufe Gemeinschaftskunde haben, da man erst in dem Alter richtig mitreden kann.“

Du hast ja vorhin gesagt, dass die beiden Parteien, die du bevorzugst, im Kontrast zueinander stehen. Wieso wählst du dann gerade die beiden?

„Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, da man in der Politik nie vorankommt, wenn man nicht kompromissfähig ist. Politik ist die Kunst, Kompromisse einzugehen.“

 

 

EU Wahlen

Wie ihr bereits erfahren habt, hat die EU-Botschafter AG die EU-Juniorwahlen diese Woche am GSG vorbereitet. Da ihr nun auch mehr über die EU selbst wisst; hier noch einen kurzen Einblick zu den wichtigsten Infos:

Indem ihr an den Juniorwahlen teilnehmt und euch mit den Parteien und ihren Vorhaben auseinander setzt, bereitet ihr euch schon auf die späteren echten Wahlen vor. Das ist durchaus wichtig, da wir zumal alle von der Europäischen Union profitieren – jeder auf seine Weise – im Alltag, im Beruf, in der Freizeit,…

Schaut euch unbedingt die Plakate in der Aula durch, um euch ein klareres Bild von den Vorhaben der jeweiligen Parteien zu machen.

Jedoch ist Europa weiterhin von rechtspopulistischen Strömungen bedroht, was sich bereits bei der 8. Europawahl 2014 mit den 7% AfD Wählern zeigte. Bei einer Umfrage liegt der Wert für die diesjährige Wahl sogar bei 12%.

Wählen gehen bedeutet auch, an der Politik mitzuwirken, die unser tägliches Leben beeinflusst. Wir alle sind Teil davon und dafür verantwortlich, dass diese Gemeinschaft bestehen bleibt. Alle haben unterschiedliche Motivationen, an der Wahl teilzunehmen. Was ist deine Motivation ? 

PS: Beim Wählen nicht den Lichtbildausweis vergessen! 😉

Gedanken zur EU

Die Europäische Union

Wenn man einen Deutschen und einen Franzosen Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gefragt hätte, ob sie sich eine enge Zusammenarbeit oder sogar eine Art Freundschaft vorstellen könnten, hätten beide Parteien wahrscheinlich nur gelacht. Heute ist es Realität. Einen maßgeblichen Teil zu dieser, aber auch zu vielen anderen guten Beziehungen Deutschlands innerhalb Europas, hat die Europäische Union beigetragen. Vorgänger war die Europäische Wirtschaftsunion, deren Mitglieder Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande waren. Diese diente dazu die Wirtschaft bzw. den Markt der entsprechenden Länder zugänglicher für die jeweils anderen zu machen. Mit der Zeit traten immer mehr Länder dieser Union bei und schließlich wurde aus der Europäischen Wirtschaftsunion die Europäische Union. Die Zusammenarbeit der Mitglieder war jetzt weiterreichend und nicht nur im Bereich der Wirtschaft. Beispielsweise legte man generelle Werte und Ziele der EU fest, unter ihnen, Frieden, Umweltschutz und der Kampf gegen soziale Ausgrenzung. Auch Einführung einer gemeinsamen Währung, des Euros, schweißte die Wirtschaften und somit auch die Länder weiter zusammen. Heutzutage ist die EU beinahe nicht mehr wegzudenken. Alle Schüler sind damit aufgewachsen und wissen überhaupt nicht, wie es ohne sie ist. Aber es gibt auch starke Konflikte innerhalb der Union, wie man am Beispiel des Brexits sieht. In ein paar Wochen wird bei der Europa-Wahl über das Schicksal der EU entschieden werden und damit auch, welchen Kurs sie in Zukunft fahren wird. Man kann nur hoffen, dass sie uns viele weitere Jahrzehnte wenn nicht sogar für immer erhalten bleibt.

 

Bennet Kinner

Das GSG wählt!

Am 26.5. finden neben den Kommunal- auch die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Auch wenn ihr noch nicht wahlberechtigt seid, habt ihr die Chance bei der Juniorwahl zum Europäischen Parlament mit zu wählen. Ab morgen finden bis Donnerstag die Juniorwahlen am GSG statt.

Wisst ihr schon, wen ihr wählen werdet? Wie interessiert seid ihr an europäischen Themen? Schreibt uns eure Meinung!

Oberschulrat beschließt neues Schulsystem

Neuigkeiten!!

Vorgestern hat das Kultusministerium dem Oberschulamt den Beschluss Nr. 68-805-21 vorgelegt. Aus diesem Beschluss geht hervor, dass laut einem führenden Wissenschaftler Schüler besser Lernen, wenn diese den Stoff selbst erarbeiten und diesen dann präsentieren, wie es bei uns am GSG mit der GFS schon der Fall ist. Laut diesem Beschluss soll also ab sofort einmal im Monat der Unterricht von Schülern vorbereitet und gehalten werden. Dies wird bei uns am GSG erstmals am 9. April stattfinden. Ihr müsstet heute von euren Lehrern informiert werden oder vielleicht auch erst morgen, wenn die Lehrer heute keine Zeit haben. Schreibt mir mal, was ihr davon haltet.

Klosterwochenende der Klasse 8B

Klosteraufenthalt der Klasse 8B in Münsterschwarzach

Letzte Woche vom 11. bis zum 13. Februar reiste die Klasse 8B mit Frau Hummel und Frau Rech-Rapp nach Münsterschwarzach nahe Würzburg. Im Lehrplan für Klasse 8 ist ein Klosterbesuch vorgesehen.

Unsere Reise startete also am 11. Februar um 13:45 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof. Unser Zug wäre eigentlich um 13:50 Uhr abgefahren, aber da die Deutsche Bahn Verspätung hatte, fuhr unser Zug erst mit 6 Minuten Verspätung ab. Es war geplant, dass wir am Nürnberger Hauptbahnhof zum Umsteigen ebenfalls 6 Minuten haben. Nun, wer in Mathematik gut aufgepasst hat, dem wird auffallen, dass wenn wir 6 Minuten Umsteigezeit haben und 6 Minuten zu spät losfahren, also 6 Minuten – 6 Minuten = 0 Minuten Umsteigezeit, wir diesen Regionalzug in Nürnberg niemals rechtzeitig hätten erreichen können. Ich weiß bis heute nicht, wie Frau Hummel es geschafft hat, den Zugfahrer zu bestechen, sodass der Regionalzug auf uns gewartet hat. Wir fuhren also zuerst etwa 3 Stunden mit einem Zug nach Nürnberg und dann mit einer Regionalbahn noch etwa 1 Stunde nach Kitzingen. In Kitzingen mussten wir weitere 30 Minuten auf unseren Bus warten. Von dort fuhren wir noch einmal etwa eine halbe Stunde mit diesem Bus und standen also etwa 5 Stunden nach unserer Abfahrt vor der Münsterklause, wo wir für die nächsten Tage untergebracht waren.

Leider war der Mönch, der uns an diesem Abend Zutritt gewähren sollte, beim Abendgottesdienst und wir warteten noch etwa 45 Minuten, bevor wir endlich aus der Kälte ins warme Haus durften. Danach folgte die Zimmereinteilung. Es gab 3er- und 4er-Zimmer. Ich landete mit 3 meiner Freunde in einem 4er-Zimmer. Man erklärte uns noch, dass wir auf keinen Fall Deo benutzen dürften, da die Rauchmelder sehr empfindlich seien, und sonst die Feuerwehr alarmiert würde und das sehr teuer wäre.

An diesem ersten Abend kochten einige Schüler meiner Klasse Spaghetti mit Tomatensoße. Für meinen Geschmack hätten die Nudeln länger gekocht werden können, aber – na gut – man konnte sie essen.  Nachdem wir ausgepackt hatten, gingen wir an diesem Abend früh ins Bett.

Am nächsten Morgen musste ich gemeinsam mit einem meiner Zimmerkameraden den Frühstückstisch decken. Unser Speisesaal war groß und geräumig.

Und auch unsere Küche war sehr gut ausgerüstet.

Der Mönch Bruder Samuel führte uns nach dem Frühstück über das Klostergelände. Zuerst sahen wir das Torhaus.

Danach führte er uns zur großen Klosterkirche. Etwas später liefen wir dann am Egbert Gymnasium vorbei. Das Egbert Gymnasium gehört fest zum Kloster und ein paar Mönche unterrichten sogar dort. Er führte uns danach zum klostereigenen Fair Trade Laden. Da das Kloster ein Missions-Benediktiner Kloster ist, werden dort Missionare ausgebildet. In diesem Laden werden z. B. Schnitzereien aus Tansania verkauft.

Als wir wieder zurück in unserem Haus waren, durften wir noch ein paar sehr persönliche Fragen an den Mönch stellen. Aber diese Fragen würden diesen Artikel zu lange machen. Unser Mittagessen wurde von Mönchen gekocht und schmeckte naja. Der Kommentar der Lehrer dazu: „Das Essen war auch wirklich schlecht.“ Und wenn ein Lehrer so etwas sagt, dann ist das Essen wirklich schlecht! Danach besuchten wir den Mittagsgottesdienst in der Kirche. Es war schön, aber man hat kein Wort von dem, was die Mönche gesungen haben, verstanden. Das war auch beim Abendgebet nicht besser. Zum Abendessen gab es mangels großer Auswahl im Supermarkt wieder Nudeln mit Tomatensoße. Am nächsten Morgen fuhren wir wieder nach Hause. Wir mussten schon vor dem Frühstück gepackt haben und nach dem Frühstück mussten wir unsere Zimmer noch staubsaugen. Danach warteten wir wieder auf den Mönch, damit dieser unsere Zimmer abnahm. Ich habe diese Zeit für ein Interview mit den Lehrern genutzt.

Auf meine erste Frage, ob es ihnen gefallen hätte, antworteten beide, dass es ihnen sehr gut gefallen habe und es in Münsterschwarzach besser sei als in Neresheim. Das Beste war für beide die Gebetszeit und das Gespräch mit dem Mönch. Nicht gefallen hat ihnen, dass auch nach Nachtruhe noch Schüler in den Zimmern laut waren und dass trotz Verbots Schüler ihre Handys dabei hatten. Dies bezog sich allerdings nur auf Handys und nicht auf Kameras, was gut war, denn sonst hätte ich keine Bilder machen können. Die einzige einstimmige Antwort beider Lehrer war auf die Frage, ob sie mal wieder mit uns ins Schullandheim gehen würden,  JA! Dann mussten wir losfahren und die Rückfahrt dauerte etwa gleichlang wie die Hinfahrt.

Von Tim Waldmann