Ein Haustier dringend wollen

Ich erzähle euch, wie das Leben ist, wenn man dringend ein Haustier will, aber keines hat. Ich habe zu Hause kein Haustier, aber ich will eines. Ich will einen Hund. Meine Schwester sagt: „Ich will lieber eine Katze.“ Mein Papa sagt: „Sie bellen sehr laut und haben viel Energie. Wir haben nicht genug Zeit raus zu gehen, usw.“ Meine Mama sagt: „Das ist zu stressig. Wenn schon, nehmen wir als Haustier Fische oder eine Katze, und du weißt schon, dass Papa Angst vor Hunden hat.“ Ich denke mir so: „Oh manno. Aber ich würde sooooooo gerne einen Hund haben.“ Ich gehe sehr oft raus und sehe sehr viele verschiedenen Arten von Hunden. Da im Spielplatz treffe ich Freunde und vergesse alles und spiele. Auf dem Weg zurück sehe ich wieder Hunde und denke darüber nach.

6 Monate später. Endlich ist es mein Geburtstag. Meine Eltern sagen mir: „Wir haben ein Geschenk für dich, dass du lange wolltest.“ Ich denke mir: „Woohoo, endlich bekomme ich einen Hund.“ Sie geben es mir. Es ist ein Mäppchen. Ja, ich wollte ein Mäppchen. Aber eher einen Hund. Meine Eltern fragen: „Was ist? Du wolltest ja ein Mäppchen.“ Ich sage: „Ich dachte, dass es ein Hund ist. Ich wollte ja fast schon seit 2 bis 3 Jahren einen.“ Meine Mama sagt mir zum tausendsten Mal: „Wenn du erwachsen bist, kannst du dir einen kaufen.“ Ich antworte: „Aber da hat vielleicht mein Mann Hundeallergie oder meine Kinder.“ Und so ist das Leben ohne ein Haustier auch wenn man das dringend will.

#OutInChurch – Die Kirche und LGBTQ+ (Ein Kommentar)

Für alle, bei denen dieser Titel Fragen aufgeworfen hat: queer ist ein Begriff, der alle Personen, Handlungen und Dinge umfasst, die sich in ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität von der sogenannten gesellschaftlichen Norm unterscheiden. Als queer bezeichnet man also beispielsweise eine lesbische Frau oder eine transsexuelle Person. Es fallen jedoch zahlreiche andere Orientierungen in den Begriff queer.

In vielen Situationen haben es queere Personen in unserer Gesellschaft leider auch heutzutage noch nicht einfach. Täglich erfahren diese teilweise Diskriminierung und werden in manchen Kulturen und Weltanschauungen nicht respektiert und somit ausgegrenzt. Oft müssen queere Menschen ihre Identität und ihr Wahres-ich vor der Öffentlichkeit verstecken, da sie eine begründete Angst haben, auf nichts als Hass zu stoßen. Oftmals ist dieser Hass mit festgefahrenen, traditionellen Ansichten verbunden, die meinen, dass es nichts außer Heterosexualität gibt und dass der Tag unserer Geburt eindeutig unser Geschlecht bestimmt. Es sind immer wieder dieselben Erklärungen, die uns für diese Sichtweisen geliefert werden. „Ein Kind braucht Vater und Mutter“ ist hierbei ein typisches Beispiel, welches immer wieder benutzt wird in einem Versuch, die eigene Engstirnigkeit zu rechtfertigen. Aber natürlich müssen es immer Mutter und Vater sein, denn Adoption liegt bekanntlich nicht im geistlichen Horizont homophober Personen.

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24. Dezember

Endlich Ferien, endlich Weihnachtszeit!

Ein Weihnachtsgedicht

Vielen Dank an alle, die unseren Weihnachtskalender fleißig mitverfolgt haben.

Wir wünschen euch schöne Ferien und Frohe Weihnachten. Genießt die Zeit mit euren Liebsten und haut beim Festmahl ordentlich rein!

Wie verbringt ihr die Feiertage?

Teilt uns eure Pläne gerne in den Kommentaren mit!

Herrlich, dieses Schubladendenken (ein Kommentar)

Herrlich, dieses Schubladendenken (ein Kommentar)

Wo Originale Außenseiter sind, erträgt die Gesellschaft nur Kopien.

Walter Ludin, (*1945)

Was ist überhaupt „normal“? Und wollen wir das wirklich sein?

Irgendwo auf dieser Welt wird in genau diesem Moment gerade über einen kleinen Jungen gelästert, weil er seine Nachmittage lieber mit seinem neuen Lieblingsbuch verbringt, statt wie die anderen Jungs, Videospiele zu spielen. Sie sagen, er sei komisch und sie wollen nichts mit einem „Freak“ wie ihm zu tun haben. Und da keiner der Jungs sein Interesse teilt, ist er einsam und fühlt sich durch die Ausgrenzung der anderen wie ein Außenseiter. Ist es nicht falsch, dass dieser Junge den Fehler bei sich sucht? Sind wir nicht alle ein Stück weit wie Außenseiter und flüchten uns nur für unseren sicheren Komfort in Gruppen?

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Ich als Softwaredeveloper

Ich als Softwaredeveloper

In Klasse 10 steht das BOGY am GSG an. Alle Schüler*innen verbringen eine Woche im Berufspraktikum und schnuppern in den Berufsalltag rein. Zwar gab es ein paar Sonderregelungen aufgrund Corona und nicht jeder musste die Woche machen, dennoch habe ich mein BOGY absolviert.

Mein Erfahrungsbericht