Herbstanfang

Am 22. September war Herbstanfang. Hier zwei Gedichte, die gut dazu passen:

Blätter
(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

Die Blätter fallen,
fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

 

the equinox and you
(l.a.c)

fall-flowering leaves –
unfurled by arms of sylvan charm,
sent to places i once was and now wish to be,
breathing back in a better life.
woven branches beckon cascading sunlight –
holes pocket galaxies,
time, and age-old questions,
like the ones you’ve got caught inside your throat,
and so i’ll hold you for a lifetime of forevers,
between my fingers and in my palms –
inhale.
exhale.

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