Gastbeitrag: Bericht der Regierung zum Warenlagerstreik

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Das Warenlager trat am Donnerstag Mittag in den Streik, unterstützt wurde dieser vom Wirtschaftsminister I. Das Warenlager forderte mehr Lohn, nämlich 35$/Stunde. Dies liegt deutlich über der höchsten Beamtenbesoldungsklasse, welche 23$ pro Stunde beträgt. Das Warenlager leistet gute Arbeit, die Forderung nach mehr Gehalt war also sehr verständlich.

Doch: Der Streik war nicht rechtens und ist nicht vertretbar, da Beamte nicht streiken dürfen. Gegen den Wirtschaftsminister [ein Beamteter] laufen strafrechtliche Verfahren. Dem Wirtschaftsminister war seine Behörde wichtiger als die Betriebe, um welche er sich eigentlich kümmern müsste.

Der Streik wurde als erstes Mittel verwendet, die Anliegen durchzusetzen. Das Parlament und die Regierung hatten keine Vorkenntnisse über diese Forderungen. Es gab auch andere Behörden, welche eine Gehaltserhöhung friedvoll mit einem Antrag einreichten.

Der Streik schadete der Wirtschaft, jedem Betrieb und dem ganzen System der USS. Die USS drohte zu kollabieren. Der Triumph des Warenlagers darf nicht über die illegalen Aktivitäten hinweg täuschen, welche zu der Lohnerhöhung des Warenlagers führten. Die Regierung und das restliche Kabinett verurteilen den Streik und die Aktion des Wirtschaftsministers scharf. Die Regierung hofft, dass derartige Aktionen nicht wieder vorkommen, da sie den Staat zerstören. Das Allgemeinwohl ist wichtiger als die Interessen einzelner.

Artikel von Julia H. (Kanzlerin)
mit Hilfe von Isabella F. (Finanzministerin) und Maria W. (Arbeitsministerin)

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4 Gedanken zu „Gastbeitrag: Bericht der Regierung zum Warenlagerstreik

  • 22. Juli 2016 um 22:15
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    Fälschlicherweise wird immer von einem Streik gesprochen. Ich kann Ihnen versichern, dass es sich nicht um einen Streik, sondern um eine Demonstration gehandelt hat. Dies wurde vom Gericht ebenfalls bestätigt. Während dieser Demo hatten die Beamten des Warenlagers, die an der Demo teilnahmen, frei. Somit war das Warenlager rund um die Uhr geöffnet.

  • 28. Juli 2016 um 20:58
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    Warum hat man dann aber für die Essensstände keine Waren bekommen?

    • 3. August 2016 um 22:51
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      Ja stimmt, wir haben nichts im Warenlager bekommen und mussten schließen. 🙁 Ich würde auch sagen, dass das ein Streik war.

  • 5. August 2016 um 9:11
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    Wir mussten etwa 20 Kunden wegschicken, weil wir nichts hatten. Außerdem mussten wir teilweise noch alte Rechnungen bezahlen, die wir schon bezahlt hatten und dann beweisen, dass wir die Rechnung bezahlt haben, was ungefähr 45 Minuten in Anspruch nahm.
    Unsere Kunden mussten ewig warte, weil wir die Hälfte des Bestellten nicht bekamen und das war schon etwas peinlich.

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